Neumond am 15.11.2020

Phoenix aus der Asche

um 06:07 Uhr, 23° Skorpion, in Kooperation mit Jupiter Pluto Konjunktion, Mars direkt, Venus in Spannung zu Pluto

Es ist nicht alles gut, es ist nicht alles überstanden. Aber hier liegt die Kraft, um Veränderung konstruktiv zu nutzen und gestärkt und geläutert daraus hervorzukommen. Es ist ein transformativer Moment. In der Krise werden Kräfte zugänglich, die sonst nur schlummern. Grosse Herausforderungen konfrontieren uns mit unseren tiefsten Schatten, lassen aber auch unsere Essenz und unsere Stärke erkennen.

 

Wir nehmen die Veränderungen nun unmittelbarer wahr. Was wir sehen, wird uns nicht unbedingt gefallen, aber wir erkennen die Dinge, wie sie sind. Es ist die Zeit des Loslassens. Nicht so sehr ein bewusstes Entscheiden, dass das Alte gehen muss, um das Neue zu ermöglichen. Vielmehr ist es eine kraftvolle Strömung, die Ressourcen mobilisiert und innere Stärke weckt, den Tatsachen ins Auge zu sehen und neue Wege zu beschreiten. Wir sehen klarer, erkennen Handlungsbedarf und können die Umstände konstruktiv nutzen. Jetzt gibt es keine halben Sachen. Nur vollen Einsatz. Die Ermächtigung, den Moment zu nutzen und konstruktiv zu handeln.

Angst und Unsicherheit kommen dabei auf, aber um die nötigen Schritte aufzuzeigen, wie Hürden überwunden werden können. Um zu erkennen, was es braucht, um Harmonie und Schönheit in unsere neue Situation zu bringen und uns wieder wohl zu fühlen. Andererseits können wir gerade unverhältnismässig stark klammern, auf ganz bestimmte Dinge und Bedürfnisse fixiert sein und uns hilflos fühlen, weil wir nicht alles haben können.

 

Es ist eine Zeit der tiefen Gefühle, der Intimität und Sexualität, der tiefen Verbundenheit. Ein Reality Check für Leidenschaften wie auch Verpflichtungen, ob in Beziehzungen oder in anderen Lebensbereichen: Wir wollen das, was uns nicht nur berührt, sondern in den Bann zieht und fasziniert. Zugleich aber prüfen wir die Lage genau, wiegen die Risiken ab. Und wenn wir den Sprung wagen, dann mit mit totaler Hingabe in guten wie in schlechten Zeiten. Bei dem, worauf wir uns jetzt einlassen, können die unangenehmen Seiten uns nicht so leicht abschrecken. Es kommen auch keine Oberflächlichkeiten in Frage, jetzt geht es um das, was wirklich zählt. Vorsicht, hier kann es zu Nebenwirkungen kommen: solche Intensität weckt Eifersucht, Konkurrenzdenken oder sogar Besitzansprüche und Obsessionen. Durch weitere Einflüsse sollten wir uns in Acht nehmen vor Rechthaberei: wir halten unsere Sichtweise für die einzig Richtige und glauben einfach das, was wir glauben wollen. Allerdings lassen sich unsere Impulse und Bedürfnisse nicht mit der tatsächlichen Situation in Einklang bringen...

 

Während sich Druck und Intensität über die vergangenen Wochen noch weiter aufgebaut haben, sind wir nun auf einem Höhepunkt von Krisen, Machtkämpfen und übermächtigen Ängsten angelangt. Diese Einflüsse betreffen nicht nur die Durchleuchtung und Erschütterung von Machtpositionen bis hin zur Umkehr der Verhältnisse. Es geht auch darum, was wir glauben und warum. Über religiöse Themen, Philosophien und ethnische Inklusion zeigt das Spektrum nun besonders Schattenseiten wie Fanatismus, Verblendung, Rassismus... Unterdrücktes brodelt, das, was wir verdrängen und nicht wahrhaben wollen, wird übermächtig. Verleugnen klappt micht. Unbewusste und unterbewusste Reaktionen zeigen unsere Ängste und kommen ins Bewusstsein. Es ist ebenfalls ein verschärfter Stresstest für Institutionen und Systeme. Eine kollektive Krise ist in diesen Tagen am Höhepunkt und erzwingt Massnahmen und Veränderungen. Auch Begleiterscheinungen der Pandemie spiegeln sich hier. Diese Energien haben das Jahr stark geprägt, und werden sich über die nächsten Monate wieder und wieder bemerkbar machen. Jetzt ist die Gelegenheit für konstruktive, gründliche Lösungen und vor allem Kooperationen. Hier sind gewaltige Kräfte verfügbar. Sie lassen sich sehr wohl positiv zu nutzen, um an der Krise zu wachsen. Die Intensität ist riesig, im Negativen wie im Positiven. Es ist an uns, was wir daraus machen.

 

Frust und Aggressionen, die sich seit dem Sommer gestaut haben, können sich nun einen Weg bahnen, vieles braucht ein Ventil. Das kann für grössere Unruhen sorgen. Wo es monatelang keine Möglichkeiten zu geben schien, finden sich jetzt wieder Sinn und Ziel. Der konstruktive Weg ist, dass all diese Kräfte nun mobilisiert und gezielt eingesetzt werden können, dass nun unglaublich viel auf den Weg gebracht werden kann. Vor allem, wenn wir uns in dieser Zeit wirklich mit unseren Motiven und Prioritäten auseinander gesetzt haben. Fairness und Authentizität sind der Schlüssel. Neue Wege und Initiativen, neue Vorbilder sind gefragt. Ende der kommenden Woche gibt es noch einmal überraschende Wendungen, ein Erkennen neuer Möglichlkeiten.

 

Ein Zyklus wird beendet - ein neuer beginnt. Innerhalb anderer, grösserer Zyklen. Dies ist zwar ein langer Prozess, aber es wird spürbar sein. Und im kommenden Monat, im kommenden Jahr beginnen astrologisch weitere neue Kapitel. Alles deutet darauf hin, dass Distanz und Digitalisierung weiterhin dominierende Themen sind. Und doch beginnen sich die Energien zu verschieben. Zwar liegen weitere grosse Herausforderungen vor uns. Wir werden aber langsam spüren, wie das Gefühl erdrückender Schwere und Unvermeidbarkeit sich nach und nach zu lösen beginnt, der Horizont sich weitet ganz neue Ausblicke ermöglicht...

Besonders geeignet: seiner Leidenschaft folgen und sich dazu bekennen, Herausforderungen annehmen und daran wachsen, gründlich ausmisten (ganz konkret, aber durchaus auch seelisch...), Nähe, therapeutische Gespräche, Gruselgeschichten, Krimis

Betroffene Bereiche/Themen: Sexualität, Fortpflanzungs- und Ausscheidungsorgane, Tabus, Geheimnisse, Extreme, Intimität, Kraft, Macht/Ohnmacht, Intensität, Anziehungskraft, Verborgenes, Unterbewusstsein, Kontrolle, Motive, Manipulation, Direktheit, Loyalität, voller Einsatz, Spürsinn, Erkenntnisse, Aufdeckungen, Skandale, Obsession, Eifersucht, Konfrontation

Hinweis: Wie viel oder wenig man persönlich von den aktuellen astrologischen Einflüssen zu spüren bekommt, ist davon abhängig, ob sich Aspekte zum Geburtshoroskop bilden.

Hinweis: Wie viel oder wenig man persönlich von den aktuellen astrologischen Einflüssen zu spüren bekommt, ist davon abhängig, ob sich Aspekte zum Geburtshoroskop bilden.

Dieser Text ist eine Interpretation nach astrologischen Kriterien. Es handelt sich nicht um Richtlinien oder Ratschläge. Ausserdem handelt es sich um allgemeine astrologische Informationen, die nicht auf Einzelpersonen zugeschnitten sind. Jedwede Umsetzung oder Verwendung von astrologischen Informationen geschieht aus freien Stücken und auf eigene Gefahr.