Neumond am 13.01.2020

Unausweichlich

um 06:00 Uhr, 23° Steinbock, mit Pluto, Merkur in Aktion mit Uranus, Jupiter in Aktion mit Uranus

Beim Mond im Steinbock geht es um beständige Strukturen, um Tradition und Verlässlickleit, aber auch um öffentliche Institutionen, Politik, Autorität und Ehrgeiz. Zu diesem Neumond allerdings werden gerade diese Bereiche aufgebrochen, einer Umwandlung unterzogen. Vor allem werden wir erneut mit den Schattenseiten, den dunklen Mächten, dem Missbrauch konfrontiert. Genau vor einem Jahr, fast gradgenau an der selben Position, fand die Konjunktion statt, mit der die grossen Veränderungen von 2020 eingeläutet wurden. Ja, wieder ist es ein sehr bedeutender und schicksalhafter Punkt, der diesen Neumond und damit die ganze kommende Mondphase prägt. Und in mancher Hinsicht mag es im Moment scheinen, als ginge alles wieder von vorne los...

Dieser Mond ist eine ernsthafte und unausweichliche Erinnerung daran, dass wir nicht alles einfach so verdrängen und zurücklassen können. Jetzt wird erbarmungslos aufgezeigt, mit welchen unangenehmen Themen wir uns nicht hinreichend auseindergesetzt haben, oder was wir sogar ignorieren oder übergehen wollten - wir persönlich, aber auch wir als gesellschaftliches Kollektiv.

 

Bereits in den Tagen vor dem Neumond ist es wahrscheinlich, dass Themen auftauchen, mit denen wir uns nicht befassen wollten, die aber plötzlich unsere ganze Aufmerksamkeit verlangen. Dies kann auch bedeuten, dass wir mit unseren eigenen Aussagen und Ideen konfrontiert werden und sie überdenken oder revidieren müssen. Andererseits können völlig neue Ansätze uns in Anspruch nehmen und in Bewegung bringen.

Das, was wir nicht wahrhaben wollen, wird aber zum Neumond unausweichlich. Astrologisch ist es wie eine Prüfung, der wir uns nicht entziehen können. So wie das vorige Jahr unsere Welt erschüttert hat, damit alte Strukturen zum Einsturz gebracht werden und eine Erneuerung unumgänglich wird, wird nun sichergestellt, dass in diesem Prozess auch nichts ausgelassen und übergangen werden kann. Bevor wir vorankommen, werden hier die Bedingungen erneut aufgezeigt, und diese sind nicht verthandelbar. Es kann uns in mancher Hinsicht wie eine Wiederholung vorkommen. Wir fühlen uns den übermächtigen Umständen ausgeliefert. Ängste melden sich. Auch Eifersucht und Manipulationen könnten problematisch sein. Alles scheint intensiver. Wir klammern uns an alte Sicherheiten, an unsere gesellschaftliche Position, an materielle Werte. Inzwischen vollzieht sich ein Wandel auf einer viel tieferen Ebene, vielleicht unterbewusst, ohne dass wir es wahrhaben. Wenn wir uns den dunklen Seiten stellen und und unserer Angst ins Auge blicken, kann diese Prüfung uns auf eine ganz neue Ebene bringen. Um es mit Joseph Campbell zu sagen: Das, was wir am Meisten fürchten, birgt unseren grössten Schatz. Wir werden gewandelt und gestärkt daraus hervorgehen. Wir können die Dinge nun nicht auf die leichte Schulter nehmen. Wenn wir allerdings das Gefühl haben, das Gewicht der ganzen Welt drückt und nieder und alles ist aussichtslos: bitte daran denken, das dieses Gefühl auch rasch wieder nachlässt. Wir können dabei auch erfahren, wieviel Kraft in uns steckt.

Es könnte nun auch grosse Rückschläge im Kampf gegen Covid19 geben, sei es bei den Infektionszahlen, bei den Impfungen oder bei den Massnahmen und finanziellen Hilfsleistungen. Weitere Schwächen auf Regierungsebene oder bei den traditionellen Institutionen könnten offensichtlich werden. Es bietet sich jedoch die Gelegenheit, Missstände endgültig auszuräumen - auch wenn sich das nicht sofort erledigen lässt. Wir erleben nun tiefgreifenden Wandel.

 

Die vergangene Woche ist, astrologisch gesehen, ein starker Hinweis darauf, wie sich das Jahr weiter entwickeln wird. Anschliessend an diesem Neumond rühren sich wieder erneuernde Strömungen, die allerdings etwas zu optimistisch und zu idealistisch ausfallen können. Konflikte mit Autoritäten und Gesetzen sind vorprogrammiert. Die Spannungen gehen teils auf Ende August zurück. Insgesamt hätten nun aber durchaus Lust auf ungewöhnliche und ausgefallene Dinge. Wir sind offen für Neues, und es zeigen sich auch neue Wege. Die düstere, starre Atmosphäre wird wieder durch Aufbruchstimmung abgelöst, vieles gerät in Bewegung. Um den 20. Januar kann sich alles Aufgestaute plötzlich und schockartig lösen. Es kann zu Unruhen, auch am Finanzsektor, kommen, gewaltsame Ausschreitungen sind denkbar, es kann aber auch als eine Art Befreiungsschlag wirken und erlebt werden. Negative wie postive Überraschungen dürften an der Tagesordnung sein. Neue Ideen und Möglichkeiten könnten sich schlagartig durchsetzen und unsere Bindung zum Altvertrauten endgültig lösen. Allerdings ist an diesen Tagen Geduld, Vorsicht und Überlegung geboten. Wir könnten uns sonst in riskante Situationen bringen. Es beginnen die Kraftproben zwischen Alt und Neu, zwischen Vergangenheit und Zukunft.

Besonders geeignet: die unangenehmen Dinge angehen und zu den Schattenseiten stehen, therapeutisch an verdrängten und unterbewussten Themen arbeiten, tiefgreifende Veränderung bewirken, die eigenen Kräfte erkennen und erschliessen - Vorsicht vor Manipulation und Machtspielchen, Geistesblitze notieren und Wege zur Umsetzung finden

Betroffene Bereiche/Themen: Skelett, Zähne, Knie, Verhärtung, Kälte, Struktur, Disziplin, Ehrgeiz, Ausdauer, Sicherheit, Tradition, Geschlechterrollen, Ahnen, Weisheit, Autorität, Selbstbestimmung

Öffentlichkeit, das öffentliche Leben, gesellschaftliche Einrichtungen, Gesetze, öffentliche Institutionen, Hierarchien, Verborgenes, Übermächtiges, Kraft, Macht, Geld

Hinweis: Wie viel oder wenig man persönlich von den aktuellen astrologischen Einflüssen zu spüren bekommt, ist davon abhängig, ob sich Aspekte zum Geburtshoroskop bilden.

Dieser Text ist eine Interpretation nach astrologischen Kriterien. Es handelt sich nicht um Richtlinien oder Ratschläge. Ausserdem handelt es sich um allgemeine astrologische Informationen, die nicht auf Einzelpersonen zugeschnitten sind. Jedwede Umsetzung oder Verwendung von astrologischen Informationen geschieht aus freien Stücken und auf eigene Gefahr.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0