Saturn im Wassermann

Eine neue gesellschaftliche Ordnung

vom 22. März bis 02. Juli 2020, rückläufig ab 11. Mai 2020

Wenn Saturn nun für einige Monate in das Zeichen Wassermann eintritt, können wir kurze, erste Eindrücke von den Entwicklungen der kommenden Jahre bekommen. Noch ist es nur ein Zwischenspiel. Wenn wir schon bei schwer verdaulichen Prognosen waren, hier die unangenehmeren Bedeutungen zuerst:

Restriktionen, gesellschaftliche Einschränkungen, Kontrolle und Überwachung, Kälte und Distanz. Konkrete Krisen verlangen Übersicht und Objektivität, dies kann allerdings Menschlichkeit und Mitgefühl verdrängen. Dieser Transit kann sogar kollektive Angst und Depression bedeuten, wie auch Isolation.

In diesen turbulenten Tagen zu Frühlingsbeginn bedeutet er vor allem Eines: ein dringend benötigtes Maß an Vernunft und eine neue Perspektive.

 

Insgesamt bringt dieser Einfluss gesellschaftliche Erneuerung sowie neue technische Standards und Reglementierungen. Bei den jetzigen Entwicklungen wird Wert gelegt auf Nachhaltigkeit. Die technische Umsetzung gemeinnütziger und sozialer Initiativen (Online, in den Social Media usw.) bringt frische Impulse. Gesellschaftliche Verantwortung wird neu definiert. Ein gemeinsamer, sparsamer Umgang mit Ressourcen bekommt neue Gewichtung. Es könnte durchaus als Hinweis gesehen werden, dass die Zeit des Überflusses vorerst vorbei ist. Nun entstehen neue, aus der Not geborene, Gemeinschaften. Humanitäre Projekte bekommen eine grössere Gewichtung. Internationale Zusammenarbeit ist effizient. Inovationen ist eine solide Basis gegeben. Wissenschaftliche und technische Lösungen für gesellschaftliche Probleme werden erarbeitet. Macht und Kapital verschieben sich noch stärker von traditionellen, materiellen Werten hin zu digitalen Informationen, Daten und Kryptowährungen.

Gesellschaftlich und sozial bedeutet dieser Einfluss auch, die Notwendigkeit von Strukturen und Regeln zu erkennen, deren Sinnhaftigkeit willkommen zu heißen. Vorschriften und Gesetze wurden bisher vielfach als einengend und als Form der  Unterdrückung erlebt. Besonders, wenn sie veraltet und überholt sind und nur der Erhaltung einer alten Ordnung zu dienen scheinen. Idealerweise entstehen nun Regeln, die direkt dem Allgemeinwohl dienen und als Stütze und Orientierung empfunden werden.

 

Nun kommen wir an den Punkt, an dem wir unsere gesellschaftlichen Strukturen neu definieren können. Es wird uns eine andere Perspektive geboten, aus der heraus wir Standards und Kriterien entwickeln können. So bilden wir, als soziale Gemeinschaft, die Basis für ein neues Zusammenleben. Die Herausforderung ist jedoch, das dies nicht aus Traditionen und Erfahrungen abgeleitet werden kann, nicht aus dem, was wir gelernt haben. Es kann nur etwas noch nicht Dagewesenes sein. Dies bedeutet auch, unsere eigenen psychischen und mentalen Strukturen zu öffnen. Aus unserer Schublade herauszukommen. Dazu müssen wir Altes loslassen. Es erfordert Mut und Kraft, sich nicht mehr an den Dingen zu orientieren, die bisher Halt und Sicherheit geboten haben. In diesem Jahr wird astrologisch auch immer wieder betont, Sicherheit und Orientierung nicht im Außen zu suchen, sondern bei sich selbst zu finden... Aus einer völlig neuen Perspektive können wir neue Grundlagen bilden.

 

Im Mai werden wir beginnen, unsere Gesellschaftsstrukturen zu überarbeiten. Dann kommt die Zeit, zu rekapitulieren und eine Generalüberholung des sozialen Lebens und der Gesellschaftsordnung ins Auge zu fassen. Visionen einer neuen Gesellschaft entstehen, neue Strukturen und Systeme werden erschaffen.

Jetzt geht es darum, das Unbekannte gemeinsam zu meistern.

Besonders geignet: Eigenverantwortung zum gemeinschaftlichen Wohl, bilden von neuen Gemeinschaften, eine vernünftige Basis für gesellschaftliche Veränderungen bilden

Betroffene Bereiche/Themen: Isolation, kollektive und unterbewusste Ängste und Traumata, die Gesellschaft, soziale und humanitäre Themen, Gemeinschaften, neue Regeln und Strukturen, technischer Fortschritt, Regulierungen im technischen Bereich formulieren, nachhaltige Inovationen, realistische Ausblicke, Objektivierung, Distanz, neue Perspektiven, neue Denkweisen