um 11:43 Uhr, Sonne und Mond 22° Krebs bei Merkur, Jupiter in Opposition zu Pluto, Saturn in Spannung zu den Mondknoten, Jupiter, Uranus, Neptun und Pluto in Kooperation
Sonne und Mond 22° Krebs
Wasser, Kardinal, Yin
Emotion, Nähe, Zugehörigkeit, Fürsorge
Rückzug, Empfindlichkeit, Defensive, Abkapselung
Brust, Brustkorb, Gefühl, Empfindsamkeit
Herzchakra, Geborgenheit, Beschützerinstinkt
Das weibliche Prinzip, die natürlichen Rhytmen des Mondes und des Lebens
Geborgenheit und Vertrauen bilden emotionale Stabilität
Kosmische Stimmung: Einmalig. Zu diesem Neumond stehen wiederum Schutz und Verteidigung sowie entsprechende Bündnisse und Allianzen im Mittelpunkt. Auch Privatsphäre sowie Themen rund um Familie und Mutterschaft dürften sich auf der Agenda finden. Doch darüber hinaus ist dies eine besonders bedeutsame, sehr fruchtbare und prägende Zeit in der kollektiven Evolution.
Es ist der Beginn einer gesellschaftlichen Erneuerung, einer regelrechten Neuerfindung, die aus Spannungen und Umstürzen hervorgeht, jedoch gewaltiges Potential bietet.
In Konfrontationen zwischen Herrschern und revolutionären Bewegungen, zwischen autoritären Regierungsformen und dem Volk, der Demokratie, beginnt dieses neue Zeitalter Form anzunehmen, beginnt
aus dem Chaos etwas ganz Neues und Erstaunliches zu entstehen - auch wenn es sich noch nicht allzu deutlich erkennen lässt. Ein neues Bewusstsein, ein neues Zeitalter beginnt nun sein Potential zu entfalten. Dieser Neumond schafft die Bedingungen für neues Wachstum. Hier keimt ein neues Miteinander, ein
Gemeinschaftsbewusstsein.
Die Einflüsse sind direkt zu Neumond am stärksten, bleiben jedoch bis zum nächsten Vollmond wirksam.
Einstimmung
Der Neumond im Krebs lädt nicht nur zu einer Beschäftigung mit den persönlichen Lebensbereichen rund um Heim und Familie ein. Wenn wir ein wenig tiefer blicken, geht es um unsere Bedürfnisse, um das, was gebraucht wird, damit diese Bedürfnisse erfüllt werden können. Diese Tage - und Wochen - können uns dabei helfen, wieder mehr zu uns selbst und zu unseren Gefühlen zu finden, uns wieder zu spüren, Raum und Ruhe zu schaffen, um uns zu erholen. Mehr zu unserem ureigenen Lebensrhythmus zu finden. Wir wollen uns mit Menschen umgeben, denen wir uns nahe fühlen, oder Zeit mit uns selbst verbringen, irgendwo sein wo wir einfach uns selbst sein können. Eine Auszeit. Eine Zeit des Ankommens. Diese Tage sind wie eine einladende Oase. Hier finden wir Gelegenheit, Gefühlen und Empfindungen mehr Raum zu geben, sanfter und geduldiger, fürsorglicher mit uns selbst und unseren Mitmenschen umzugehen, unsere Bedürfnisse zu be-achten und zu achten, unsere innere Welt wieder verstehen zu lernen, unsere innere Stimme zu hören.
Dies ist eine Zeit, in der wir Verletzlichkeit und Empfindsamkeit neu verstehen, eine Verletzung integrieren, emotional verarbeiten können, indem wir auf die eine oder andere Weise dafür sorgen, dass wir das bekommen, was wir brauchen - vielleicht indem wir das, was uns gefehlt hat, zulassen und annehmen. Dies kann ein Prozess sein, in dem wir verstehen, zugeben, dass wir zu kurz gekommen sind, dass da etwas ist was wir gebraucht hätten - wahrscheinlich haben wir Stärke vorgeschützt und so getan, als könnte nichts uns etwas anhaben. Waren wir zu hart zu uns selbst? Um nicht aus der Rolle zu fallen? Um den Erwartungen gerecht zu werden? Oder haben wir die Last von jemand anderem mitgetragen? Doch damit haben wir uns vielleicht zuviel zugemutet, uns selbst vernachlässigt, das Vertrauen in uns selbst verletzt, unsere eigenen Gefühle uns Bedürfnisse verleugnet. Indem wir diese Bedürfnisse erkennen und annehmen, indem wir ein Umfeld finden, füreinander ein Umfeld schaffen, das Verletzlichkeit zulässt, Geborgenheit schafft, machen wir einen weiteren wichtigen Schritt zur Selbstannahme. Arbeit mit dem Inneren Kind kann hier sehr wertvoll und fruchtbar sein. Familiengeschichten könnten uns stark beschäftigen, oder zumindest im Hintergrund stehen.
Auf emotionaler Ebene dürfte nun manches zu Bewusstsein kommen, unsere Aufmerksamkeit verlangen. Möglicherweise sind wir gefordert, zu lernen, auf verantwortungsvolle Weise damit umzugehen, indem wir unsere eigenen Reaktionen und Empfindlichkeiten verstehen lernen. Ein besonders wichtiger Schritt besteht darin, zum Ausdruck zu bringen, mitzuteilen, was wir brauchen, was wir gerne hätten, was wir empfinden, wie es uns geht - und unseren Mitmenschen Gelegenheit zu geben, dasselbe zu tun. Indem wir uns öffnen, lassen wir Nähe zu, Vertrauen darf entstehen. Doch in erster Linie dürfte es darum gehen, uns selbst zu erlauben, auf unsere Gefühle und Bedürfnisse einzugehen, und damit das Vertrauen in uns selbst zu stärken, zu mehr innerer Stabilität und emotionaler Sicherheit zu finden.
Doch dieser sanfte Neumond, der eine Atmosphäre schafft, in der wir es gern etwas ruhiger angehen, uns vielleicht ein wenig zurückziehen, uns der Familie und unserem engsten Freundeskreis widmen,
findet inmitten von ganz besonderen Einflüssen statt.
Es ist, als würden wir im Auge des Sturms verharren, während sich der grösste gesellschaftliche, kollektive Wandel unseres Zeitalters, vielleicht der gesamten Menschheitsgeschichte, zu entfalten
beginnt. Wir halten inne, an unserem stillen Kraftort, inmitten von Strudeln und Wirbeln, wie in einer Meditation, in einem Moment der Stille. Während wir dort verweilen, ganz bei uns sind,
beginnt sich das Universum neu zu ordnen. Dies ist ein so fruchtbarer, kreativer Moment, wie der sanfte Regen, der den Samen zum keimen bringt, der Zauber, mit dem sich eine Blüte zu öffnen
beginnt. Und noch einmal dürfen wir uns fragen: Was brauchen wir? Was wünschen wir uns von dieser neuen Welt? Was lassen wir entstehen? Oder vielmehr ist es ein spüren, erahnen, was zur
Entfaltung kommen darf. Wie können wir dieses neue Wachstum unterstützen, dieses Pflänzchen hegen und pflegen?
Wie bei einer Saat, die erst im Aufgehen im begriffen ist, konnten wir noch nicht wirklich sehen, was diese neue Ära uns bringt, wie sich all die neuen Zyklen zu manifestieren beginnen. Nun finden die Elemente zusammen, vereinen sich die Energien.
Dies ist eine hochfrequente, intensive Schwingung, die sehr stark nach Harmonie und Ausgleich strebt. Und doch kann es völlig überwältigend sein. Dies sind Einflüsse, die vielmehr mit uns
arbeiten, als dass sie sich von uns gezielt lenken und nützen lassen würden. Die Menschheit als Kollektiv wird durch diese ganz besondere Konstellation von Kräften beeinflusst, es ist ein
kollektiver Prozess, der darüber entscheidet, ob und wie wir das gewaltige Potential erkennen und umsetzen. Es dürfte tatsächlich eine Frage der Schwingung sein. Sind wir bereit? Sind wir bereit
dafür, uns darauf einzuschwingen, gemeinsam zu wirken, unser Potential, unsere Schaffenskraft zu erwecken, und diese Welt, unsere Gesellschaft, unsere Realität, tatsächlich neu zu erschaffen und zu gestalten? Können wir diese Möglichkeit erkennen
und auch wahrnehmen?
Es ist eine kollektive Mission, die sich jeweils im Moment offenbart, in einzelnen Ereignissen manifest werden kann, sich als Erkenntnis und Vision, als neue Form von Bewusstsein zu zeigen
beginnt - und doch noch nicht so ganz bewusst wahrgenommen wird. Auch wenn es einzelne, ganz unglaubliche direkte Auswirkungen gibt, blicken wir möglicherweise noch nicht darüber hinaus. Dies ist
dies eine Phase, deren transformative Wirkung wir persönlich und auch als menschliche Gesellschaft erst nach Jahren tatsächlich erkennen dürften. Doch jetzt, in diesen Wochen, während dieses Sommers, beginnt das magische Zusammenspiel all dieser Einflüsse, dieser neuen Zyklen. Nun beginnen diese
Energien zu fliessen, vernetzen und vermengen sich, ergänzen sich, fügen sich zusammen und co-kreiren. Hier und jetzt beginnt sich diese kollektive Erneuerung in all ihren Facetten zu
vollziehen.
Und doch lädt dieser Neumond uns ein, still zu werden, in uns hineinzuhorchen, während dieses einmalige Zusammenspiel der Energien ihren Anfang nimmt. Zu uns selbst zu finden, mit unseren
Gefühlen, unserer Intuition, unserem Herzen in Verbindung zu sein, um uns auf diese Einflüsse einzustimmen. Nur wenn uns etwas am Herzen liegt, können wir mit ganzem Herzen dabei sein. Und so
sind wir eingeladen, genau hinzuhören, in unserem tiefsten Inneren zu spüren, was hier gebraucht wird, was wir brauchen, um das magische Versprechen dieser kollektiven Mission wahr werden zu
lassen. Was wir uns für unsere Familie, für unsere Lieben, wünschen, soll unsere Inspiration sein. Was nährt uns, auf körperlicher, emotionaler und spiritueller Ebene? Auf welchem Nährboden soll
diese neue Welt entstehen? Während die Energien jetzt zusammenfinden, sich zusammenfügen, ist unser aller Beitrag gefragt. Dies dürfte kein ganz bewusster Vorgang sein. Und doch - können wir es
fühlen?
Was brauchen wir, um uns zurücklehnen zu können, um uns so sicher und geborgen zu fühlen, das echte Erholung möglich wird? Wo können wir jetzt Kraft tanken, ganz bei uns sein, um den fruchtbaren Boden für diese unglaublich kreative Zeit zu schaffen? Dies ist die Zeit, uns zu sammeln, genau hinzuspüren, uns zu besinnen, um uns auf diese besonderen Energien einzustimmen.
Kosmische Wettervorhersage
Die Tage und Wochen nach Neumond sind geprägt von der Konzentration dieses ganz einmaligen, kollektiven Potentials, das nun zu keimen beginnt. Zu diesem Zeitpunkt ist es mehr Gefühl und Ahnung, es ist eine gewisse Stimmung, eine Schwingung, vielleicht noch nicht allzu konkret. Und doch ist dies eine Ballung von historisch einmaligen und äusserst vielversprechenden Einflüssen, die gerade jetzt aktiviert werden, den Sommer über und ins nächste Jahr hinein zur Entfaltung kommen. Dies sind Tage, in der das neue Bewusstsein, die Visionen und neuen Energien dieses Jahres sich auf konstruktive Weise zu entwickeln beginnen, und tiefgreifende gesellschaftliche Veränderungen nehmen ihren Lauf.
Dabei bietet besonders der 19. neue Kraft und Entschlossenheit, wir sind ganz auf unsere Mission eingestimmt. Dies ist eine besonders günstige Zeit für Kooperationen.
Ganz einfach dürften sich diese Tage jedoch nicht navigieren lassen. Wo sich ein richtiger Sog entwickelt, unseren Visionen und Idealen zu folgen, uns selbst darin zu verwirklichen, könnten wir doch den Bogen überspannen, zuviel wollen. Und doch sind es Inspiration und Begeisterung, die uns jetzt antreiben, während der 21. neue Ideen und Ansätze bringt, dieses gewisse Kribbeln sich noch verstärkt. Ab dem 22. dürfte diese diese sprudelnd kreative Energie sogar noch klarer zum Ausdruck kommen.
Gesellschaftliche Spannungen und globale Konflikte nähern sich jedoch einem Höhepunkt. In welcher Weise werden sich diese unglaublichen Energien entwickeln? In einer extemen Konfrontation ist Eskalation möglich, idealerweise jedoch werden Spannungen umverteilt, umgelenkt, auf produktive Weise genützt und sogar aufgelöst.
Der kommende Vollmond ist zugleich Höhepunkt und neuer Zyklus, eine kollektive Neuausrichtung beginnt sich zu zeigen.
Hinweis: Wie viel oder wenig man persönlich von den aktuellen astrologischen Einflüssen zu spüren bekommt, ist davon abhängig, ob sich Aspekte zum persönlichen Geburtshoroskop bilden.
Dieser Text ist eine Interpretation nach astrologischen Kriterien. Es handelt sich nicht um Richtlinien oder Ratschläge. Ausserdem handelt es sich um allgemeine astrologische Informationen, die nicht auf Einzelpersonen zugeschnitten sind. Jedwede Umsetzung oder Verwendung von astrologischen Informationen geschieht aus freien Stücken und auf eigene Gefahr.
