vom 19. Juni 2026 bis 18. September 2026, vom 14. April 2027 bis 19. Juli 2033
Der Centaur Chiron ist bekannt als der verwundete Heiler - er war mit allen Formen der Heilkunde vertraut, und doch nicht fähig, ein Mittel gegen den eigenen Schmerz zu finden, die eigene Wunde zu heilen. So gab er schliesslich seine Unsterblichkeit auf, um dem Schmerz zu entkommen.
Chiron war zudem ein grosser Lehrmeister, Mentor und Coach der Helden und Halbgötter seiner Zeit. Von ihm lernen wir, dass unsere Wunde, unser Schmerz, uns auf unseren Weg der Heilung führt, uns lehrt, besondere Fähigkeiten und Stärken zu entwickeln, Wege zu gehen, die uns sonst verschlossen geblieben wären. Unser Schmerz, unsere sogenannten Schwächen und Fehler sind unser Lehrmeister, Teil unseres Weges. Jede Schwäche veranlasst uns, eine Stärke entwickeln. Doch vor allem machen sie unsere Menschlichkeit aus.
Natürlich
Wenn der verwundete Heiler das Zeichen Stier betritt, beginnen wir Wunden und Schäden in diesem Bereich, rund um die betreffenden Themen, zu spüren. Am Anfang steht eine Art Diagnose. Wo tut es
weh? Was ist passiert? Wie schlimm ist es? Dies ist der erste Schritt, bevor ein Heilungsprozess einsetzen kann. Dieser Weg der Heilung ist vor allem ein Weg des Lernens, des Erkennens, der
Bewusstwerdung. Dabei geht es nicht darum, nur die Symptome zu sehen und zu bekämpfen, den Schmerz loszuwerden. Dieser Einfluss möchte uns lehren, die Ursachen anzuschauen, an der Basis zu
beginnen. Und dabei nicht das Übel an der Wurzel auszureissen, sondern uns anzuschauen, was diese Wurzel braucht. Um in Folge die Voraussetzungen, den Nährboden zu schaffen, der nicht nur Heilung
fördert, sondern von Grund auf ein gesünderes Wachstum ermöglicht.
Diese neue Reise der Heilung, diese Arbeit an der Basis, beginnt unsere Verbindung zu unserem eigenen Körper, zur Natur, zu heilen.
Wir erleben eine Krise der materiellen Welt, des körperlichen, der physischen Realität. Eine Zeit, in der Zerstörung der Natur und Ausbeutung von Ressourcen besonders deutlich spürbar sind. Wir erfahren schmerzhaft, wie sehr wir uns von einem Leben mit der Natur und ihren Rhythmen entfernt haben, wo diese Beziehung gestört und zerstört wurde. Eine Dissonanz, eine Entfremdung, ein Bruch, durch den vieles zerstört wurde. In unserer Umwelt, in uns. Ein Vertrauensbruch der gegenseitigen Wertschätzung und Erhaltung, des gemeinsamen Ursprungs. Uns ist das Urvertrauen verloren gegangen. Wir werden zu Fremden, sogar zu Zerstörern, in unserer eigenen Welt. Dies ist eine Krise, die uns letztendlich zurückführen kann zur Natur, zu uns selbst. Zu den elementaren Dingen. Knappheit, Engpässe, Krisen der Versorgungssicherheit, die Bedrohung der Wohlstandsgesellschaft, das Bröckeln unseres gewohnten Lebensstandards: die grosse Chance liegt darin, dass all dies zu einem neuen Bewusstsein führt, zu einem bewussteren und nachhaltigen Umgang mit Ressourcen. So kann eine Zeit der Gesundung in unserem Verhältnis zur Natur beginnen, während sich unsere Beziehung zu Besitz und Wohlstand verändert - und, in direktem Zusammenhang damit, unserer Wertvorstellungen und Ansprüche. EIne neue Wertung, und damit echte Wertschätzung. Was brauchen wir? Wie erhalten und stärken wir unsere Lebensgrundlagen? Was ist die Basis für Fruchtbarkeit und Fülle, wie schaffen wir diese Voraussetzungen, was braucht es, um sie zu erhalten?
Die Besinnung auf natürliche Ressourcen, auf eine gesunde Umwelt, steht in engem Zusammenhang mit unserem eigenen Körperbewusstsein. Auch zu Beginn des Luftzeitalters, zum Ende einer materiell orientierten Ära, sind wir immer noch Wesen, die mit und in einem physischen Körper auf diesem Planeten leben. Und dieser Körper braucht die Verbindung zur Erde, ist Teil der Natur, hat seine eigenen Rhythmen und Bedürfnisse. Nur, wenn wir damit im Einklang sind, können wir unsere Gesundheit erhalten. Um zu dieser Einsicht, zu dieser Lebensweise zurückzufinden, braucht es Zeit und Geduld, und Vertrauen. Vertrauen in diesen Heilungsprozess. Es braucht Zeit, die Natur selbst zu heilen, ihr die Möglichkeit zur Heilung zu geben. Damit heilen wir gleichzeitig uns selbst, unsere eigenen Lebensgrundlagen. Wir brauchen Geduld und Ruhe, um nicht nur zu lernen, sondern zu spüren, die Verbindung unmittelbar zu erfahren, auf unseren Körper zu hören. Um mit unserer Vitalität und unserer Kreativität in Berührung zu sein. Und dabei die Ressourcen und Reichtümer, die einzig und allein die Natur uns bieten kann, wert zu schätzen. So wird echte Nachhaltigkeit möglich.
Es ist ein Weg zu mehr Geduld. Weg von Instantlösungen zu einer inneren Stimmigkeit, einem natürlichen Rhythmus, und der Erkenntnis, das alles seine Zeit braucht.
Dies ist eine längere Phase der Rückbesinnung auf unsere inneren Ressourcen, unsere inneren Werte, die uns wieder mit uns selbst in Berührung bringt, und dabei unsere ureigene kreative Energie
erschliessen lässt. Wenn wir auf diesem Weg der Selbstannahme wieder lernen, unser eigenes Potential wert zu schätzen und daraus zu schöpfen, werden wir uns bewusst, wieviel wir zu geben haben.
Selbstwert und Selbstliebe, letztendlich nicht trotz, sondern gerade wegen unserer Verletzungen und Schwächen, denn diese Verletzungen und Schwächen ermöglichen und lehren uns unsere Stärken.
Durch sie entwickeln wir Fähigkeiten, werden wir zu dem, was wir sind. Es ist der Weg von Limitierungen zu Möglichkeiten, zum Erkennen unserer Besonderheiten, ein Erwachen, Selbsterkenntnis, und
die daraus erwachsende Fähigkeit, anderen Unterstützung zu bieten aufgrund der eigenen Erfahrungen.
Dies ist eine Phase, die uns Gelegenheit bietet, ein Urvertrauen wiederherzustellen, mit uns selbst, mit der Natur im Einklang zu leben, sodass echte Nachhaltigkeit und natürliches Wachstum
wieder zum Mass der Dinge werden. Eine Zeit, in der wir lernen, das, was wir haben, wert zu schätzen und zu erhalten, und dabei erfahren, das alles, was wir brauchen, da ist.
Das wiederfinden des Urvertrauens, unserer Wurzeln, Bedürfnis und Notwendigkeit, nicht nur mit der Natur im Einklang zu sein - das Bewusstsein, das wir Teil von ihr sind.
Neugierig auf Deine ganz persönlichen kosmischen Botschaften?
Hier gibt es alle Infos zu den Readings:
Hinweis: Wie viel oder wenig man persönlich von den aktuellen astrologischen Einflüssen zu spüren bekommt, ist davon abhängig, ob sich Aspekte zum persönlichen Geburtshoroskop bilden.
Dieser Text ist eine Interpretation nach astrologischen Kriterien. Es handelt sich nicht um Richtlinien oder Ratschläge. Ausserdem handelt es sich um allgemeine astrologische Informationen, die nicht auf Einzelpersonen zugeschnitten sind. Jedwede Umsetzung oder Verwendung von astrologischen Informationen geschieht aus freien Stücken und auf eigene Gefahr.
